DOK Premiere - Kino-Dokumentarfilm plus Filmgespräch
Die DOK Premiere ist eine vom Haus des Dokumentarfilms kuratierte Kinoreihe. Sie präsentiert in Stuttgart, Ludwigsburg, Berlin und Köln aktuelle Dokumentarfilme plus Werkstattgespräche mit den jeweiligen Regisseur:innen.
Unsere DOK Premieren im Februar 2026
Das Haus des Dokumentarfilms präsentiert nach dem großen Erfolg in Stuttgart, Berlin und Ludwigsburg DAS FAST NORMALE LEBEN, Dokumentarfilm von Stefan Sick als DOK Premiere in Köln in Kooperation mit mindjazz pictures.
DAS FAST NORMALE LEBEN beobachtet den Alltag von vier Mädchen einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet Regisseur Stefan Sick ihre Entwicklung durch Höhen und Tiefen und ihre Auseinandersetzung mit Betreuer:innen, pädagogischen Fachkräften, Eltern und Institutionen. Erwachsenwerden ist für Lena, Leni, Eleyna und Lisann stets eine emotionale Achterbahnfahrt, geprägt vom Wunsch nach Selbstbestimmung und dem tiefen Bedürfnis, wieder zu ihren Familien zurückkehren zu dürfen.
Der Film verzichtet auf Schuldzuweisungen und ermöglicht einen authentischen Einblick in die Realität der Jugendhilfe. Dort läuft nicht immer alles reibungslos, dennoch wird sichtbar, wie Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern gelingen können.
Termine
ODEON Kino Köln
Mo. 02.02.2026, 19:30 Uhr
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Stefan Sick und Ümit Uludağ (HDF)
→ Tickets
Trailer
Buch, Regie, Kamera: Stefan Sick; Montage: Ina Tangermann, Stefan Sick; Produktion: AMA Film, SWR; Produzentinnen: Ulla Lehmann, Andrea Roggon; Redaktion: SWR Junger Dokumentarfilm; Redakteur: Marcus Vetter; Förderung: MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Deutscher Filmförderfonds (DFFF); mit Unterstützung von: Diakonisches Werk Württemberg; Deutschland 2026.
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.
Regisseur Paul Smaczny begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt auf detailliere und vielschichtige Weise das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
Termine
Bundesplatz-Kino Berlin
Do. 03.02.2026, 20:00 Uhr
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Paul Smaczny und Wolfgang Jacobsen (HDF)
→ Tickets
Trailer
Buch, Regie: Paul Smaczny; Kamera: Michael Boomers, Ulf Wogenstein; weite Kamera: Nico Kutzner, Holger Berg, Emilian Tsubaki; Montage: Dirk Seliger, Pablo Ben Yakov; Produktion: Accentus Music; Produzent: Paul Smaczny; Producerin: Carmen Traudes; Verleih: Weltkino Filmverleih, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung; Deutschland 2026
Von: Wolfgang Jacobsen
Anfang der 1970er-Jahre – Aufbruchstimmung allenthalben. Die Studentenbewegung, die Generation der 68er, hat gesellschaftliche Tabus gebrochen, Freiräume geschaffen, einen Diskurs über Politik und Kultur angestoßen. Auch die Film- und Kinolandschaft der Bundesrepublik gerät in Bewegung. In Berlin, in Hamburg, in Stuttgart, in kleinen und großen Städten. Filmclubs gründen sich, Programmkinos entstehen. Lebendig, vielfältig, Filme präsentierend, die in den überkommenen Kinostrukturen keinen Platz gefunden hätten und haben. In Tübingen eröffnet Stefan Paul 1974 das Kino ‚Arsenal‘, das heute als ältestes Programmkino in Baden-Württemberg gilt. Doch die Anfänge sind voller Hindernisse. Die neuen Kinomacher brauchen einen langen Atem. Und haben ihn. Der Regisseur Goggo Gensch trifft Stefan Paul. Und gemeinsam unternehmen sie eine Reise zu den Leinwänden, die zunächst die westdeutsche – und heute gesamtdeutsche – Kinolandschaft prägten und prägen. Zum ‚Abaton‘ in Hamburg, zum ‚Delphi‘ und ‚Atelier am Bollwerk‘ bis zum ‚Kino Wolf‘ in Berlin-Neukölln. Paul und seine Weggefährt:innnen erzählen farbig von den Anfängen in den 1970er-Jahren, reflektieren kritisch und nüchtern die heutige Situation in einer Zeit der Medien-Umbrüche und Brüche. Goggo Gensch dokumentiert – wohl sachlich, doch erkennbar zugewandt, weil selbst ein Cineast durch und durch – diese Gespräche. Und mehr noch: John Waters und Wim Wenders steuern persönliche Erinnerungen bei, Regisseur:innen wie Aelrun Goette, Autor:innen wie Lars Henrik Gass oder Susanne Marschall erörtern, was alles notwendig ist, damit Programmkinos eine Zukunft haben. Der Film KINOLEBEN ist eine stille Elegie und zugleich ein vitales Bekenntnis und eine temperamentvolle Inspiration – für das Über-Leben der Programmkinos.
Termine
Bundesplatz-Kino Berlin
Do. 05.03.2026, 20:00 Uhr
Im Anschluss Filmgespräch mit Goggo Gensch und Stefan Paul mit Wolfgang Jacobsen (HDF)
→ Tickets
Trailer
Regie: Goggo Gensch; Kamera: Heiko Bokern, Eva Gensch, Cassie Hamilton, Christopher Krehahn, Dorian Ostermann, Christoph Pustlauk, Dirk Schwarz; Montage: Tim Löschmann; Produktionsleitung: Maximilian Höhnle; Produzent:innen: Monika Agler, Günter Moritz; Produktion: teamWERK. Die FilmProduktion GmbH, gefördert von MFG Baden-Württemberg und DFFF
Unsere DOK Premiere im Januar 2026
Das Haus des Dokumentarfilms präsentiert DAS FAST NORMALE LEBEN, Dokumentarfilm von Stefan Sick als DOK Premiere in Stuttgart, Ludwigsburg, Berlin und Köln in Kooperation mit mindjazz pictures und zusätzlich in Kooperation mit Medien- und Filmgesellschaft BW (MFG) in Stuttgart.
DAS FAST NORMALE LEBEN beobachtet den Alltag von vier Mädchen einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet Regisseur Stefan Sick ihre Entwicklung durch Höhen und Tiefen und ihre Auseinandersetzung mit Betreuer:innen, pädagogischen Fachkräften, Eltern und Institutionen. Erwachsenwerden ist für Lena, Leni, Eleyna und Lisann stets eine emotionale Achterbahnfahrt, geprägt vom Wunsch nach Selbstbestimmung und dem tiefen Bedürfnis, wieder zu ihren Familien zurückkehren zu dürfen.
Der Film verzichtet auf Schuldzuweisungen und ermöglicht einen authentischen Einblick in die Realität der Jugendhilfe. Dort läuft nicht immer alles reibungslos, dennoch wird sichtbar, wie Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern gelingen können.
Termine
Trailer
Buch, Regie, Kamera: Stefan Sick; Montage: Ina Tangermann, Stefan Sick; Produktion: AMA Film, SWR; Produzentinnen: Ulla Lehmann, Andrea Roggon; Redaktion: SWR Junger Dokumentarfilm; Redakteur: Marcus Vetter; Förderung: MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Deutscher Filmförderfonds (DFFF); mit Unterstützung von: Diakonisches Werk Württemberg; Deutschland 2026.
Zur Geschichte der DOK Premiere
Die DOK Premiere mit Filmgespräch wird seit mehr als einer Dekade vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) ausgerichtet und kuratiert. Die ersten zehn Jahre fand sie zunächst im Caligari Kino Ludwigsburg, dem Kino der Filmakademie Baden-Württemberg, statt.
Wir freuen uns, auch die Arthaus-Kinos Stuttgart, das Bundesplatz-Kino Berlin und das Odeon-Kino Köln als Partner für unsere monatlichen DOK Premieren gewonnen zu haben.
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